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DI | 09.02.2010
Erwin Pröll (Bild: APA)
Handymastensteuer
Erwin Pröll kritisiert Mobilfunk-Chefs
Im Streit um die nö. Handymastensteuer kritisiert LH Erwin Pröll (ÖVP) in einem Interview im heutigen Kurier die Mobilfunk-Chefs von Mobilkom und T-Mobile-Austria. Die beiden würden Österreich enormen Schaden zu fügen, so Pröll.
"Bequemlichkeit und Einfallslosigkeit"
"Bequemlichkeit, Einfallslosigkeit und Konkurrenzneid" wirft Landeshauptmann Erwin Pröll dem Mobilkom-Generaldirektor Boris Nemsic und T-Mobile-Austria Chef Georg Pölz wörtlich vor.

Daher seien die Betreiber nicht bereit, "in einer gemeinsamen Infrastrukturgesellschaft aller Mobilfunkbetreiber eine gute Lösung zu finden", sagt Pröll.
"Handymasten schaden der Umwelt"
Notfalls will der Landeshauptmann die gemeinsame Nutzung von Handymasten erzwingen, denn sie schaden der Umwelt, rechtfertigt Pröll die Einführung der Handymastensteuer ab 2006.

Ohne die Zusammenlegung der Masten würden hunderte Millionen Euro an Rationalisierungsmöglichkeiten verschleudert und das auf dem Rücken der Handybenutzer.

Mobilkom-Generaldirektor Boris Nemsic und T-Mobile-Austria Chef Georg Pölzl würden sich so verhalten, als "würde jeder Transportunternehmer eine eigene Autobahn bauen", attackiert der niederösterreichische Landeshauptmann die Handynetzbetreiber.
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