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GASSPEICHER-ERÖFFNUNG |
22.05.2007 |
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Russische Wirtschaftspromis in Straßwalchen
Unter Geheimhaltung wird in Straßwalchen (Flachgau) die Eröffnung von Europas zweitgrößtem Gasspeicher vorbereitet. Diese Woche wird hoher Besuch aus Russland erwartet - unter anderem vom Monopolisten Gasprom.
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Besuch von Putin im Flachgau?
Das russische Staatsunternehmen liefert in Zukunft Erdgas aus Sibirien mit Pipelines in den Straßwalchener Ortsteil Haidach. Und am kommenden Mittwoch und Donnerstag empfängt Bundespräsident Heinz Fischer den russischen Staatspräsidenten Vladimir Putin in Wien.
Dass Putin am Donnerstag zu einem Abstecher nach Straßwalchen komme, wird von der Präsidentschaftskanzlei in der Wiener Hofburg als nicht zu bestätigendes Gerücht und "reiner Wunschtraum" bezeichnet.
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Höchste Geheimhaltungsstufe
Einer der mächtigsten Männer der Welt kann jedoch jedes Programm eines Staatsbesuches kurzfristig umwerfen. In Straßwalchen jedenfalls ist ein möglicher Putin-Besuch das Gesprächsthema Nummer eins.
Höchste Geheimhaltungsstufe über den Eröffnungsakt herrscht beim Betreiber des riesigen Erdgaslagers in Haidach. Es ist die österreichische "Rohölaufsuchungsgesellschaft RAG". An dieser sind unter anderem Shell, EVN, Ruhrgas und Salzburg AG beteiligt.
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Gelassenheit in Straßwalchen
Auch die Polizei hüllt sich über Sicherheitsvorkehrungen bei der Eröffnung des Erdgasspeichers Haidach in Schweigen.
In Straßwalchen reagiert man gelassen auf die Tatsache, dass hier in Zukunft zweieinhalb Milliarden Kubikmeter sibirisches Erdgas gespeichert sind, versichert Bürgermeister Friedrich Kreil (ÖVP). Proteste gegen das fünf Hektar große Gaslager, das ein Drittel des österreichischen Jahresbedarfs speichern kann, gebe es kaum.
Erdgas sei im Boden Straßwalchens keine Besonderheit. In den vergangenen fünf Jahren sei fast doppelt so viel natürlich vorkommendes Erdgas aus 1.600 Meter Tiefe zu Tage gefördert worden, sagt Bürgermeister Kreil.
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