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Residenzplatz |
11.09.2008 |
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Pflasterung sorgt für neue Streitereien
In Salzburgs Stadtpolitik zeichnet sich ein neuer Streit über die Pflasterung auf dem Residenzplatz ab. Nach der ablehnenden Stellungnahme des Denkmalamts fordern die Stadtpolitiker jetzt Konsequenzen und drohen mit einem Ausstieg aus den Plänen.
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Flusssteine brechen aus Beton heraus
Grauer Waschbeton komme für den Residenzplatz nicht infrage. Schon gar nicht, wenn die versprochenen Flusssteine reihenweise aus dem Beton herausbrechen - wie das auf der jetzigen Probefläche der Fall ist.
Mit dieser scharfen Kritik hatte das Bundesdenkmalamt diese Woche aufhorchen lassen, und die ÖVP ging sofort auf Distanz zum Entwurf der Architekten Knittel und Rieder.
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Claudia Schmidt: "Ich denke, auf diesem Platz kann es keinen Kompromiss geben." |
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Bürgermeister will bei Plänen bleiben
Klubchefin Claudia Schmidt sagte dazu: "Ich denke, auf diesem Platz kann es keinen Kompromiss geben. Das muss eine schöne Platzgestaltung werden, die auch hält und wo man nicht jedes Jahr Millionen von Euro investieren muss, damit man ihn wieder saniert."
Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) will hingegen bei den jetzigen Plänen bleiben. Immerhin sind sie das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs.
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Ausstieg aus Projekt für Padutsch vorstellbar
Für Planungsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) ist die derzeit ausgelegte Probefläche - wie er sagt - zumindest grenzwertig. Ein Ausstieg sei möglich, zurzeit aber noch nicht notwendig.
"Wenn der Charakter dieser bunten Steine zur Geltung kommt, ohne dass das Betongrau in den Vordergrund tritt, dann glaube ich, ist es ein gutes Projekt. Wenn das Denkmalamt bei den Nein bleibt, ist das sicherlich ein Punkt, wo ein Ausstieg immer möglich ist. Ein Projekt ist eben nur dann umsetzbar, wenn es eben die nötigen, behördlichen Bewilligungen bekommt", erklärt Padutsch.
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"Der Platz soll auch nach einigen Wintern genauso schön erscheinen und genauso alltagstauglich sein." |
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Gutachter sollen Steine und Beton prüfen
Aus technischischer Sicht sind jedenfalls noch Fragen offen. Zum Beispiel warum - ohne jede Belastung - schon jetzt die Steine aus dem Beton brechen.
Baustadtrat Martin Panosch (SPÖ): "Das sind Dinge, die wir jetzt von den Gutachtern beanwortet haben wollen, weil für uns ist natürlich das oberste Prinzip, dass der Platz auch nach einigen Wintern genauso schön erscheint und genauso alltagstauglich ist."
Für die Betonierung des Residenzplatzes sind übrigens rund sieben Millionen Euro vorgesehen.
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salzburg.ORF.at; 12.8.08
Seit Dienstag ist zumindest auf einem Teil des Residenzplatzes in der Salzburger Altstadt die neue Beton-Stein-Oberfläche zu begutachten. Die Architekten, die die neue Oberfläche geplant haben, waren zufrieden.
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