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SA | 21.11.2009
Arbeitslos (Bild: Fotolia/Martin Schmid)
WIRTSCHAFT
Arbeitslosigkeit um 29,7 Prozent gestiegen
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert sich weiter: Im Mai ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen auf 239.777 gestiegen. Das waren um 54.967 oder 29,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Grafik: APA
Gemeldete Arbeitslose jeweils Ende Mai
Um 34,5 Prozent weniger offene Stellen.
Quote sank gegenüber April auf 6,6 Prozent
Gleichzeitig gingen die gemeldeten offenen Stellen um 34,5 Prozent auf 27.839 zurück.

Das entsprach nach nationaler Berechnung einer Arbeitslosenquote von 6,6 Prozent nach 7,1 Prozent im April 2009 bzw. 5,1 Prozent im Mai 2008.
64.197 in Schulung
Inklusive der 64.197 in Schulung befindlichen Personen (plus 23,5 Prozent) waren allerdings neuerlich über 303.974 (plus 28,4 Prozent) ohne Job.
Männer stärker betroffen als Frauen
Am stärksten zugenommen hat im Mai die Arbeitslosigkeit bei den Männern; konkret kletterte sie um 41,7 Prozent auf 136.314. Bei den Frauen stieg sie im Vergleich dazu nur um 16,8 Prozent.
Lücke auf Lehrstellenmarkt.
Starkes Plus bei Jugendlichen
Stark verschärft hat sich neuerlich die Situation bei den Jugendlichen: Mit 39.729 waren um 38,3 Prozent mehr 15- bis 24-Jährige ohne Job als im gleichen Monat des Vorjahres.

Die Lücke auf dem Lehrstellenmarkt ging im Mai neuerlich weiter auf. Während sich die Zahl der Lehrstellensuchen um 13,7 Prozent auf 4.384 erhöhte, gingen die offenen Lehrstellen um 14,9 Prozent auf 2.971 zurück. Damit fehlen 1.413 Ausbildungsplätze für Jugendliche, um 1.049 mehr als im Mai des Vorjahres bzw. um 64 mehr als im April.
Grafik: APA
Arbeitslose nach Kategorien (Veränderung zum Vorjahr)
Höchster Zuwachs in Oberösterreich
Wie schon im April gab es die höchsten Zuwächse in Oberösterreich, wo die Zahl der Jobsuchenden um 61,1 Prozent auf 27.049 stieg, gefolgt von Kärnten mit plus 46,6 Prozent auf 17.814 und der Steiermark mit einer Zunahme von 40,7 Prozent auf 35.411.

Die meisten Arbeitslosen gab es traditionsgemäß in Wien mit 68.073, allerdings fiel das Plus mit 11,4 Prozent vergleichsweise klein aus.
Grafik: APA
Veränderung zum Vorjahr
Stärkster Anstieg in Produktion
Nach Branchen stieg die Arbeitslosigkeit am stärksten in der Produktion mit einer Zunahme von 80,8 Prozent auf 34.327, gefolgt von Leiharbeitsfirmen mit plus 47,6 Prozent auf 25.822. Im Bausektor stieg die Zahl der Arbeitslosen um knapp 40 Prozent auf 16.693.

Weniger dramatisch war die Verschlechterung im Handel mit plus 23,8 Prozent auf 37.780 Personen sowie im Tourismus mit plus 14,2 Prozent auf 35.561.
Mehr Langzeitarbeitslose.
Im Schnitt 93 Tage arbeitslos
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (länger als zwölf Monate beim AMS vorgemerkt) nahm im Mai um 13,1 Prozent auf 6.311 zu.

Im Schnitt betrug die Verweildauer in Arbeitslosigkeit 93 Tage, um vier Tage mehr als vor einem Jahr. Um 22,2 Prozent auf 33.536 deutlich zugenommen hat im Mai auch die Zahl der mit Einstellungszusage vorgemerkten Personen.
Hundstorfer: Positive Signale
Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) betonte, dass der Rückgang gegenüber April zwar ein "positives Signal" sei, das nicht übersehen werden dürfe. Für eine Entwarnung auf dem Arbeitsmarkt sei es aber noch zu früh.

Immerhin seien seit Jahresbeginn mehr als 276.366 Menschen vom AMS wieder in eine Arbeitsstelle vermittelt worden, betonte Hundstorfer. Das zeige, dass der Arbeitsmarkt auch in schwierigen Zeiten funktioniere.

Arbeiterkammer und Gewerkschaft kritisierten in einer ersten Reaktion die von Unternehmen zunehmend häufiger genützte Praxis sogenannter Aussetzungsverträge.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Herr Dr Schulmeister (seinerzeitiger "Presse"
steirerbert, vor 165 Tagen, 27 Minuten
...Chefredakteur und -Herausgeber) hatte vierzig Jahre lang den Untergang des Abendlandes vorausgesehen. Und jetzt soll er Recht behalten?
... Unheilsprofeten haben's besser ...
hanslblasta, vor 164 Tagen, 18 Stunden, 53 Minuten
...
Lehrlingsgarantie - na und?
4spoetter, vor 165 Tagen, 4 Stunden, 14 Minuten
Schön diese Lehrplatz-"Garantie". Wer aber garantiert den Firmen ausbildungsfähige und ausbildungswillige Lehrlinge? D.h., Pflichtschulabsolventen, die nicht funktionale Analphabeten sind und wenigstens der vier Grundrechnungsarten mächtig sind und mehr als rudimentäre Lese- und Schreibfähigkeiten aufweisen. Unser Schulsystem und die freizeitbewußten pragmatisierten LehrerInnen?
Jede Firma, die Ausschuss produziert bekommt von den Kunden schnell die Reklamationen zurück und muss sie auf eigene Kosten beheben. Nur "die Schule" und ihre "Produzenten" haften für gar nix...
Steuergesetze zum Menschensparen
founder, vor 165 Tagen, 7 Stunden, 57 Minuten
Die Steuergesetze haben eine Hauptaussage:

Vergeudet billige Energie
Vermeidet manschliche Arbeit

Es sind Steuergesetze zur Vernichtung der Umwelt mit den Abfall billiger Energie

Es sind Steuergesetze zur Vernichtung menschlicher Arbeitsplätze, die Firmen werden gezwungen so wenig Menschen wie irgendwie möglich zu beschäftigen

http://politik.pege.org/2009-sparen/
4spoetter, vor 165 Tagen, 4 Stunden, 2 Minuten
Tja, so ist es eben, wenn "der Mensch das kostbarste Gut" und damit auch das teureste ist. Wo wird also gespart?
Diese Steuergesetze gibt es eben, um all die schönen "Sozialleistungen vom Staat" zu finanzieren, genau so wie in den Firmen die 5 und 6 Wochen Urlaub, 12 bis 14 bezahlte Feiertage pro Jahr, die beliebigen Krankenstände - wobei da die "öffentlichen Betriebe" anbscheinend die ungesündesten sind, weil dort die längsten Krankenstandsdeuern pro Kopf und Jahr statt finden.
Wenn dann halt zu teuer in der einem internationalen Wettbewerb ausgesetzen "Wirtschaft" produziert wird, die Aufträge zur "Vollbeschäftigung" wegbrechen wie jetzt ist das große Geschrei: Noch mehr "soziale Abfederung" und deshalb noch mehr Steuern um diese zu finanzieren. Ergebnis: Dann werden eben die Produktione aus- und verlagert. Genau so wie schließlich auch unsere Konsumenten ihr "Gratishandy" aus China und Korea, ihren Fernseher aus Japan oder Malaysia, neuerdings schon Vietnam kaufen, die hoch subventionierten Bauern vorzüglich ausländische Traktoren und Mähdrescher sowie Geländewagen aus Fernost.
Noch welche Fragen? Dass viele Zulieferfirmen den Kunden "nachziehen", wie jetzt AT&S ragt die Leute auf. Tja, die früheren Kunden von AT&S und seinen Hightech-Produkten wie Ericsson, Siemens, Philips und Alcatel...
4spoetter, vor 165 Tagen, 3 Stunden, 56 Minuten
...erzeugen halt schon längst keine Handy mehr. Schon gar nicht in EU-ropa.
Dafür treiben wir ständig durch neue Steuern auch die Energiekosten - Beispiel Windradelstrom und ähnliche "Alternativen" - hoch um weitere Industrie ins Ausland zu treiben...Natürlich "darf" nirgend wo ein Fluß "angetastet" werden um die einzige vernünftig in Österreich selbst noch erzeugbese Energie zu nutzen. Aber ganze Landschaften werden mit den wahnwitzigen Windradelplantagen - die Dank staatlichen Subventionen in Investitionen und Zwangsabnahmen des teuren Stroms 13prozentige Renditen den Investoren garantieren - verschandelt. Da rührt sich niemand von der Umweltmafia!
clarissa, vor 171 Tagen, 17 Stunden, 42 Minuten
Markt übersättigt? Find ich nicht, aber man ist nicht gewillt, die Arbeit dort zu machen, wo sie ist. Z.B. war ich heut in einem Hervisgeschäft, kein Gruss, die Verkäuferin hat auch nicht gefragt, ob sie helfen kann. Bin wieder gegangen. Geh also in ein anderes Sportgeschäft, wieder weit und breit keine Verkäuferin. Ja hab also mein Geld wieder heimgetragen.
oder sehen wir es anders...
ironimo, vor 171 Tagen, 17 Stunden, 14 Minuten
die Menschen sind übersättigt und die
lustlose Verkäuferin ist das lebende
Beispiel für eine tote Gesellschaft.
Nur Konsum und keine Konservation
mehr, von Geist und Witz gar nicht
zu reden.
Österreich am Abgrund.................
wollfisch, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 17 Minuten
Jaja ..im Sommer 2008 wurde ich für ein
offthspc, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 12 Minuten
vergleichbares Statement noch in debatte.orf.at stilvoll zerrissen. Damaliges Statement: Börsenkrise > Bankenkrise > Wirtschaftskrise > Sozialstaatskrise > Staatskrise > Game Over. Tja, scheint ich werde Recht behalten.
Ein Hellseher kann kein Hellseher sein
ironimo, vor 171 Tagen, 16 Stunden, 44 Minuten
wenn er nicht ein Pessimist ist. Hat mal
einer vor der schlimmen Zeit gesagt und
so wird noch mancher recht haben müssen.
@off
jim99, vor 171 Tagen, 13 Stunden, 53 Minuten
Hier scheiden sich wohl diejenigen, die 30% gestiegene Arbeitslosigkeit von 30% Arbeitslosigkeit unterscheiden können.
Die Arbeitslosigkeit in Ö
hefeweissbier, vor 165 Tagen, 16 Stunden, 57 Minuten
ist immer noch auf einem sehr niederen Stand.
Sorgen machen darf sich z.B. Spanien, wo mittlerweile jeder Fünfte arbeitslos ist. Das birgt Sprengstoff in Kombination mit den nordafrikanischen Hilfsarbeitern.
oje ironimo!
teich9, vor 165 Tagen, 14 Stunden, 53 Minuten
was meinst du mit konservation? laß die finger von fremdwörtern!
teich9.......mitdenken
ironimo, vor 165 Tagen, 5 Stunden, 25 Minuten
ist für dich ein Fremdwort und
motzen die Devise!
Da ist es dringend an der Zeit...
siegertyp27, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 18 Minuten
...dass man die Arbeitslosenunterstützung entsprechend kürzt. Sonst müssen die Fleißigen und Tüchtigen bald noch mehr bezahlen.
Detto ..
offthspc, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 14 Minuten
Öffentlicher Dienst,Politiker, Rentner usw. Die sind alle vollkommen überflüssig. Schätze nach wenigen Monaten bis Jahren Dienstentgang wäre der Arbeitsmarkt bereinigt, die Fehlentwicklung der Bevölkerungspyramide korrigiert und die Sozialsysteme die man wieder neu einführen könnte hätten eine gesunde und kräftige Basis. Die Löhne wären wettbewerbsfähig und mit verringerter Bevölkerungszahl ließen sich auch die CO2 Umweltschutzziele erreichen.
Selber Beutel ...
offthspc, vor 171 Tagen, 17 Stunden, 20 Minuten
Renten werden von den AN per Umlagesystem erwirtschaftet und verteuern damit die Lohnnebenkosten. Mehr Rentner = höhere Kosten = weniger Arbeitsplätze da nicht rentabel.
gibts bei uns eine uni...
wienerwasserwerke, vor 171 Tagen, 16 Stunden, 25 Minuten
wo man derartige blödheiten lernen kann... irgendwie faszinierend...

schon die bevölkerunspyramide ist der reinste quatsch... mittlerweile eine parabel... die von einem rechteck nicht weit entfernt ist... okay... wir könnten auf sozialmedizin verzichten... zurück zu den infektionskrankheiten damit wir wieder bei der hübschen pyramide landen...

was anderes ist die reproduktionsrate, die nix mit pyramide zu tun hat... die ist konsequenz einer lächerlich verfehlten wirtschaftspolitik... die krise hat ja auch ursachen... die man zugegeben kontrovers diskutieren kann...
Hundsdorfer
baeri, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 43 Minuten
als Gewerkschaftschef hatte der Hundsdorfer immer eine große Klappe - was macht er jetzt gegen die steigende Arbeitslosigkeit?

Hat der Typ überhaupt irgendeine Ahnung, wenn er JETZT von positiven Trends spricht? Die "wahre" Wirtschaftskrise steht uns doch erst bevor!
steigende Arbeitslosigkeit....
ironimo, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 29 Minuten
ist auch die logische Folge auf einen
übersättigten Markt, und bis die Leute
wieder Bedarf an nutzlosen Gütern haben
werden wird noch viel Zeit vergehen.
Das künstliche Anheizen wird verpuffen
und so wird es nicht verkehrt sein wenn
wir von 35% Arbeitslosen ausgehen.
Sollte es nicht so schlimm kommen dann
können wir uns freuen und das Loslassen
und Abspecken und Vorsorgen hat noch
keinen geschadet.
Omi bräucht an Treppenlift--
offthspc, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 20 Minuten
Ich einen neuen Dachstuhl, der Ort neuen Asphalt am Ortsplatz ... ich seh da mehr als genug Bedarf. Also nicht der Markt ist übersättigt sondern es spießt im kapitalistischem Getriebe bzgl Finanzierung.
meine nicht den natürlichen Bedarf...
ironimo, vor 171 Tagen, 16 Stunden, 50 Minuten
sondern die unüberschaubare Menge
an Luxusgütern, und dazu gehört der
PC genau so wie das Handy oder die
x-ten Klamotten, die Autos u.s.w.
Verfolge sehr genau den Einbruch des
Systems und das hat schon in den Jahren
ab 1990 begonnen. Da haben die Leute
noch jeden Ramsch gekauft und nun
ist die Technik in die Lücke gesprungen
und auch die muss abtreten.
Wann kommt endlich die Bedarfsorientierte Mindestsicherung?
muskel, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 59 Minuten
Verdächtig still ist es um diese ominöse Sache geworden, wer weiß ob sie überhaupt noch realisiert wird.
Jaja ... zum Glück ist noch jeder
offthspc, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 18 Minuten
Sozialismus gemeinsam mit seinen dermeist unfreiwilligen Finanziers noch immer pleite gegangen.
Auch der hiesige Umverteilungsstaat wirds nicht mehr lange derpacken. Na immerhin wird sich nachher Leistung wieder lohnen. Wenigstens ein Lichtblick.
4spoetter, vor 165 Tagen, 3 Stunden, 47 Minuten
Na klar, damit Östereich noch mehr Tachinierer und SozialstaatsausbeuterInnen aus aller Welt mit dem Asiiiilschmäh anzieht. Schon heute kosten uns diese "Zugewanderten" etwa 2 Millairden Euro an direkten und indirekten Suergeldern: Von der Grundversorgung, Wohnungsbereitstellung - net in der Qialität ihrer Herkunftländer was man machen sollte! - , enorme Aufblähung des Verwaltungsaufwandes und damit "sichere Beamtenplätze" durch immer mehr verschleppte Verfahren, überdurchschnittliche Kriminalität und damit Kosten für die Strafverfahren und den Strafvollzug.
Arbeitslosigkeit als Folge der Krise...
ironimo, vor 171 Tagen, 19 Stunden, 16 Minuten
welche Krise soll schuld sein?
Es kommt lediglich Transparenz in
ein weltweites Betrugssystem, und
immer mehr klar denkende Menschen
sehen, dass an dem System des
Zinskapitals etwas oberfaul ist.
Es gab mal Zeiten wo die Menschen
noch eine Moral besaßen und der
Zinswucher unter Strafe stand.
Heute ist das Ausbeuten legitim,
und zu einem Wettbewerb geworden,
um die Armen noch ärmer zu machen.
schön, dass die grundgehälter...
rosaparks, vor 171 Tagen, 19 Stunden, 27 Minuten
...der manager gestiegen sind.
im neo-feudalismus war nix anderes zu erwarten
wienerwasserwerke, vor 171 Tagen, 19 Stunden, 1 Minute
btw... feudalismus funkt solange man den bogen nicht überspannt...
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