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SO | 21.03.2010
Ein Wohnblock in der Puchsbaumgasse (Bild: ORF)
STATISTIK
45 Prozent leben in 73 Gemeinden
In Österreich gibt es derzeit 2.357 Gemeinden. Die Bevölkerung teilt sich aber eher ungleichmäßig auf: 45 Prozent der Gesamtbevölkerung leben in 73 Städten mit mindestens 10.000 Einwohnern.
Mit Außenzonen 65 Prozent
Zählt man die städtische Kernzone und die Außenzone (mit hohem Pendleranteil in die Kernzone) zusammen, kommt man sogar auf 65 Prozent der Bevölkerung, hieß es am Donnerstag bei einer Pressekonferenz des Städtebunds und der Statistik Austria in Wien.
Stadtregionen wachsen weiter
Seit 2001 sind die Städte um 6,4 Prozent gewachsen; und der Zustrom hält weiter an: "Die größten Zuwachsraten wird es in den nächsten Jahren in Wien, Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck sowie dem städtischen Raum im Rheintal, also Bregenz, Dornbirn, Hohenems und Feldkirch; geben", so Thomas Weninger, Generalsekretär des Städtebunds.
Anteil an Kindern und Jugendlichen sinkt.
Immer mehr Pensionisten
Gestiegen ist auch die Zahl der Menschen im Pensionsalter, Spitzenreiter sind hier das steirische Knittelfeld (3,8 Prozent der Bewohner sind über 85 Jahre alt) und Lienz in Osttirol (3,4 Prozent).

Gesunken ist dagegen in vielen Regionen der Anteil an Kindern und Jugendlichen, die höchste Rate hatte im Jahr 2008 Lustenau (Vorarlberg) mit 25,5 Prozent, die geringste Köflach in der Steiermark mit 16,7 Prozent.
Westen steht finanziell besser da
"Die finanzielle Belastung der Städte und Gemeinden durch den demografischen Wandel steigt enorm an und führt zu finanziellen Engpässen", warnte Weninger.

Auch durch die Wirtschaftskrise befänden sich viele Kommunen noch in einer prekären finanziellen Lage, fügte er hinzu. Der Westen dürfte finanziell besser ausgestattet sein - westösterreichische Gemeinden weisen nämlich meist eine höhere Finanzkraft pro Kopf auf als ihre östlichen Nachbarn.
Grafik: APA
Sieben mit mehr als 50.000 Einwohnern.
Zwischen unter 100 und 1,7 Mio. Einwohnern
Die Gemeindegröße schwankt in Österreich zwischen unter 100 und über 1,7 Millionen Einwohnern (Wien). Fast die Hälfte der 2.357 Gemeinden haben zwischen 1.000 und 2.500 Bewohnern, 84 Prozent zwischen 500 und 5.000.

Von den 73 Städten haben sieben mehr als 50.000 Einwohner, die größte Stadt nach Wien ist Graz - hier leben 250.000 Menschen.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
solala, vor 114 Tagen, 10 Stunden, 2 Minuten
Grundsätzlich mal nicht falsch, die Infrastruktur ist kostengünstiger und die Umwelt wird geschont.

Problematisch sind Entwicklungen wie die Vororte von Innsbruck und das OÖ Seengebiet, Infrastruktur wird sau teuer und öffentlicher Nahverkehr fast unmöglich, leider wird derartiger Unbug auch noch von den Ländern unterstützt.

Auch nicht nett die Entwicklung rund um Wien, sie geniesen die gesamte Wiener Infrastrutur zum Nulltarif, und NÖ bekommt das Geld, das ist vor allem ein Schmarozertum am Wiener Volk.

Wien und die Vororte davon das ist ohnedies ein österreichischer Sondrfall, bringen beide zusammen ja etwa 1/3 der gesamten österreichischen Bevölkerung auf die Waage.

Dabei muß man auch die Relation sehen, Graz zweit größte Stadt ist nur etwas größer als der größte Gemeindebeizrk Wiens, das AKH verbraucht mehr Strom als ganz St. Pölten.

Bei derartigen Statistiken muß man daher Grundsätzlich Wien vom Rest Österreichs trennen weil das so keinen Aussagewert hat.
Was tät ma
alasdairc, vor 114 Tagen, 11 Stunden, 15 Minuten
Ohne diesen Artikel?
fast jede(r) zweit(e)
commodore128, vor 114 Tagen, 14 Stunden, 3 Minuten
so muss es gendermässig doch wohl heissen!
oder zweitIN?
wartet nur...
poldine, vor 114 Tagen, 13 Stunden, 27 Minuten
bis die kilometerabhängige Maut kommt!!
Dann kannst auch nur vom Land flüchten, weil dass kannst Dir bald ned mehr leisten und die Landflucht wird dramatisch zunehemen....
kein wunder
rathäusler, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 2 Minuten
bei der städteförderung, die betrieben wird. schlimmstes beispiel ist der unseriöse finanzausgleich für die gemeinden. reine förderung der landflucht durch die heimische politik
natürlich
kimcollins, vor 114 Tagen, 14 Stunden, 47 Minuten
vor allem das pendlerpauschale fördert ja die landflucht ungemein :-)
WIEN 1,7 Millionen
inländerfreund, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 5 Minuten
Einwohner!!
Jetzt ist mir einiges klar!!!
Kein Problem
ferrum, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 13 Minuten
Je mehr in der Stadt wohnen, desto mehr Bewegungsfreiraum bleibt für mich am Land. Also, ab in den Beton. Irgendwo ist bestimmt noch eine Garconniere frei.
ich dagegen plane,
kaharatschonbonatschon, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 27 Minuten
aufs Land zu ziehen. Aber die Grundstücke dort sind teurer, als man glaubt und Mietwohnungen gibt´s kaum. Falls doch, dann als Tourismusbleibe viel zu teuer, oder überhaupt weit über Wert zu vermieten.

Muss wohl noch die nächsten 5-10 Jahre warten, bis ich irgendwo gemütlich im Feld mit dem Mädi lieg und es flachleg, während die Rinder und Hendln zusehen.
Meld dich halt
ygdrasil, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 3 Minuten
für Bäurin sucht Mann. Vielleicht klappt's dann etwas schneller mit dem Bett im Kornfeld.
was?
kaharatschonbonatschon, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 1 Minute
also die Bäuerin such ich mir gefälligst selbst aus! So weit kommts noch - dass mich da eine aussuchen muss.
Im Feld flachlegen ? *lol*
maxitb, vor 114 Tagen, 10 Stunden, 5 Minuten
Schon gemacht - nur halb so lustig wie es scheint, denn besonders im Sommer ist das doch eine ziemlich harte Angelegenheit.
erstmals parkplatznot
sorbet, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 35 Minuten
in außenbezirken nachweisbar.
ein trend der auf längere zeit nichtmehr tragbar ist.
eine stadt sollte zumindest siedlerauflagen haben,um den lebensraum gut gewahrt zu wissen.
gh0stindamachine, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 32 Minuten
Stimmt, autofreies Wohnen und großräumige autofreie Zonen müssen stark forciert werden. So wie's derzeit läuft, kann's nicht weitergehen. Auch wenn viele es nicht direkt bemerken: das Auto bringt uns um. Es killt unsere Lebensqualität, es killt unsere Stadt-Räume, es killt unsere Gesundheit.
sorbet, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 25 Minuten
ein akzeptables ziel wäre......wenn es tatsächlich fahrgemeinschaften für arbeitnehmer geben würde,lässt sich aber kaum kontrollieren,und ist absurd.
man hätte schon vor jahren eine kfz auflage für städte errechnen sollen,so dass immer eine anmeldung frei wird wenn jemand abmeldet.proportional zur abmeldung eben ;).bei diesem system üsste man speziell in städten eine wartezeit entgegen nehmen,wenn man ein auto anmelden will,und würde bedeuten:
weniger kfz verkauf,weniger kfz werkstätten,und und und und. es ist zu spät :Ö)
:-O
sorbet, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 21 Minuten
111178, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 19 Minuten
autofreies Wohnen = noch weniger Parkflächen in der Planung.
und in einigen Jahren wenn dei Bedürfnisse sich ändern, wohnen die Leute dort, haben ein Auto gekauft und das Problem wird städtebaulich noch schlimmer

klingt irgendwie nach Alice im Wunderland
plusminuslife, vor 114 Tagen, 15 Stunden, 41 Minuten
Der Mensch vom Land gewöhnt sich schneller an die Stadt, als der Städter sich auf dem Land (wenn überhaupt) eingewöhnt.
bisindentot, vor 114 Tagen, 16 Stunden, 52 Minuten
Wenn 10% in Österreich nichtmal bewohnbar sind wunderts noch wem? :- ))
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