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NEUSCHNEE |
05.01.2006 |
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Lawinengefahr erheblich
Skitouren in freiem Gelände könnten für Wintersportler derzeit problematisch werden. Die Lawinengefahr ist ierheblich. Grund dafür ist der große Neuschneezuwachs der vergangenen Tage.
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Langsame Entspannung
Wo am Mittwoch noch große Lawinengefahr (Stufe 4) bestand, werde sich die Situation in den nächsten Tagen langsam entspannen, erklärte Arnold Studeregger von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Graz. Generell werde die Gefahr aber nur langsam zurückgehen.
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Selbstauslösungen möglich
"Auf der Tauplitz in der Steiermark hat es in 24 Stunden beispielsweise 126 Zentimeter geschneit. Daher sind dort auch einige Selbstauslösungen möglich", sagte der Lawinenexperte.
Die Flocken fallen derzeit auf eine warme Altschneedecke, mit der sie nur eine lose Bindung eingehen, wodurch Lawinen auch von allein abgehen können.
Der verkrustete "Silvesterschnee" könnte genauso wie feuchter Grasuntergrund zur "Rutsche" für die neue weiße Pracht werden. In vielen Gebieten würde schon das Gewicht eines einzigen Skifahrers ausreichen, um ein Schneebrett loszutreten.
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Kritische Situation in der Steiermark
Auf Steilhängen in den Bergen der Steiermark muss man nach wie vor mit Lawinenabgängen rechnen. Durch eine leichte Erwärmung in tiefen Lagen seien "Grundlawinen" auf Gras- und Wiesenhängen nicht auszuschließen.
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steiermark.ORF.at
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Warnung für Tirol und Vorarlberg
In höheren Lagen Vorarlbergs bestand am Mittwoch noch erhebliche Lawinengefahr. Nördlich des Klostertals und Walgaus galt oberhalb von 2.000 Metern erhöhte Vorsicht, in südlichen Regionen oberhalb von etwa 2.200 Metern. In tiefen Lagen wurde die Gefahr vom Lawinenwarndienst als "mäßig" eingestuft.
Tiroler Lawinenexperten warnten vor allem vor Triebschneehängen oberhalb von 2.000 Metern, Rinnen und Mulden sowie kammnahem Gelände. Mit Selbstauslösungen sei in Tirol jedoch nur noch vereinzelt zu rechnen.
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vorarlberg.ORF.at
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tirol.ORF.at
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Vorsicht in Salzburg
"Fallweise sind spontan einige mittlere, vereinzelt auch große Abgänge möglich", hieß es am Mittwoch auf der Homepage des Lawinenwarndienstes Salzburg. Im gesamten Bundesland galt Stufe 3.
"Die gefährlichsten Geländepartien sind kammnahe Steilhänge vorwiegend süd-bis ostschauend sowie Rinnen und Mulden", erklärten die Experten. In den kommenden Tagen sollen Selbstentladungen immer seltener werden, für Wintersportler bleibe die Gefahr aber erheblich.
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salzburg.ORF.at
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Warnstufe 4 in Oberösterreich
In den oberösterreichischen Bergen galt am Mittwoch generell "große" Lawinengefahr (Warnstufe 4). Da die Schneedecke sich aber langsam setzte, gehe die Wahrscheinlichkeit von selbstständig abgehenden Schneebrettern zurück.
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Kärnten: Gefahr geht langsam zurück
Als "erheblich" und in hohen Lagen "groß" wurde die Lawinengefahr in den Kärntner Bergen beurteilt. Auch mit einigen Selbstauslösungen müsse gerechnet werden.
Unter Warnstufe 3 werde die Gefahr in den nächsten Tagen nicht sinken. In schneereichen Regionen der tiefen Lagen könnten einige Wege in freiem Gelände verschüttet werden, warnte die ZAMG in Kärnten.
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kaernten.ORF.at
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wetter.ORF.at
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