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SA | 20.03.2010
Panda (Bild: APA/Helmut Fohringer)
Schönbrunn
Fu Long lockt Neugierige in den Zoo
Eine ganze Stunde hat Pandababy Fu long am Donnerstag wieder außerhalb der Wurfbox verbracht. Laut dem Tiergarten Schönbrunn gab es doppelt so viele Besucher wie normal, einen Ansturm gebe es aber nicht.
Für Pandababy eine "Unterhaltung"
Schon um 11.00 Uhr traute sich Fu Long am zweiten Besuchertag aus seiner Wurfbox. "Er hat sich die Besucher genau angeschaut", so Tiergarten-Direktorin Dagmar Schratter. "Es scheint ihm gut zu gefallen: Da ist jetzt Unterhaltung, jetzt ist was los", meinte Schratter am zweiten Tag, an dem Gäste den Kleinen besuchen konnten.

Man merke, dass der Kleine von Tag zu Tag länger heraußen bleibe und auch immer aktiver werde: "Herumklettern, herumschnüffeln. Aber er ermüdet auch schnell. Dann macht er sein Mittagsschläfchen - und ward nicht mehr gesehen", so Schratter.
Panda (Bild: APA/HELMUT FOHRINGER)
Beste Chance, um Panda zu sehen, ist weiterhin die Mittagszeit.
Pandababy ist "Nachteule"
Das angegebene Zeitfenster von 11.00 bis 14.00 Uhr, in dem Besucher das Panda-Baby möglicherweise zu Gesicht bekommen, sei nach wie vor passend. Seine zweite aktive Zeit sei
abends bzw. nachts: "Er ist eine richtige Nachteule", so Schratter.

Einen Besucher-Boom wie in Berlin mit Knut gebe es nicht: "In den letzten Tagen waren ungefähr doppelt so viele Gäste da wie sonst - aber keine 500.000", meinte Schratter. Am Mittwoch waren es rund 1.200 Tagesgäste, am Donnerstag gab es einen Zwischenstand von knapp 800: "Dazu kommen noch 500 bis 600 Jahreskarten."
Kleine Eisbären noch unbeobachtet
Unbeachtet von der Öffentlichkeit wachsen im Tiergarten noch die im Dezember des Vorjahres geborenen Eisbären-Zwillinge auf: "Sie
entwickeln sich ganz normal weiter", so die Direktorin.

Mittlerweile seien sie von der Größe her schon "kleine Hasen". Darauf, dass sich
die beiden Kleinen erstmals zeigen, muss man aber noch warten - schätzungsweise bis Ende Februar.
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