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DI | 09.02.2010
Johannes Hahn (Bild: ORF)
POLITIK
Hahn stellt keinen Bürgermeisteranspruch
Der Wiener ÖVP-Chef Johannes Hahn wird im Zuge der Wien-Wahl 2010 keinen Anspruch auf den Bürgermeistersessel stellen. Das Amt des Vizebürgermeisters könne er sich aber vorstellen, wie er in der ORF-"Pressestunde" erklärte.
Ziel: SPÖ-Mandatsmehrheit brechen
Man müsse realistisch bleiben, die Mitbewerber FPÖ und Grüne hätten kein Interesse, einen umfassenden Politikwechsel herbeizuführen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache habe gesagt, er komme nur nach Wien, wenn er Bürgermeister wird und er wolle keine Koalititon mit einer anderen Partei. Die Grünen hätten gleich einmal ausgeschlossen, mit wem sie eine Koalition machen, so Hahn.

Das Ziel muss laut Hahn daher sein, die SPÖ zu schwächen und die Mandatsmehrheit zu brechen, so dass zumindest ein Mitregieren der Wiener ÖVP möglich sei.

Er habe auf jeden Fall kein Problem damit, von einem Minister zu einem Landesregierungsmitglied zu werden. Das sei kein Abstieg, wenn man für sein Bundesland etwas bewegen könne, so Hahn.
Keine persönlichen Diffamierungen.
Warnung vor "Wahlkampf unter Gürtellinie"
Hahn ist jedenfalls überzeugt, dass es einen "Wahlkampf unter der Gürtellinie" geben wird. Die Wiener ÖVP werde dennoch das Gegenteil versuchen. Man wolle zivilisierte Umgangsformen und eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen in den Vordergrund stellen und auf persönlichen Diffamierungen verzichten.

Eine Gefahr, deshalb im Wahlkampf von den Wählerinnen und Wählern "übersehen" zu werden, sieht Hahn nicht: "Ich bin überzeugt, dass die Wiener das honorieren werden."
Altbekannte Themen
Als Ziele der ÖVP nannte Hahn ein "dringend notwendiges" Standortkonzept für Wien. Denn auch in einer globalisierten Wirtschaftswelt seien regionale Unterschiede erkennbar, wenn man eine Strategie habe.

Einmal mehr forderte Hahn eine Stadtwache. Zudem müssten Schwerpunkte in der Pflege -beispielsweise mehr ambulante Betreuung zu Hause - gesetzt werden.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Studiengebühren ja, aber...
queenofkings, vor 120 Tagen, 12 Stunden, 17 Minuten
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass eine Wiedereinführung der Studiengebühren, wie von Hahn gefordert, vertretbar ist, wenn im Gegenzug gesichert wird, dass die Gelder ausschließlich in den Universitätsbetrieb fließen und eine deutliche Qualitätssteigerung zu bemerken ist. Auf diese Weise hätten am Ende die Studierenden tatsächlich etwas davon, für ihre Ausbildung bezahlen zu müssen.
Die Winer ÖVP ist eigentlich nicht mehr
hümmüschlobreida, vor 120 Tagen, 12 Stunden, 53 Minuten
existent. Zum Loh dafür wird ihr Boss Minister.
Natürlich die Wiener ÖVP
hümmüschlobreida, vor 120 Tagen, 12 Stunden, 52 Minuten
vedral, vor 120 Tagen, 13 Stunden, 35 Minuten
Studiengebühren mit einem fairen Stipendiensystem würde ich begrüßen.
Der positive Effekt wäre, dass der ungezügelte Ansturm an die Universtäten abnehmen und die inaktiven Studenten wieder weniger würden.
die Wiener ÖVP....
motto, vor 120 Tagen, 15 Stunden, 35 Minuten
fungierte die letzten Jahrzehnte als Steigbügelhalter der SPÖ, warum sollte sich hier was ändern?
es stellt sich nur die frage, warum treten diese Parteien überhaupt gegeneinander, und nicht gleich miteinander an ?
wieso soll man jemanden wählen, der gar nicht Bürgermeister werden will??
barbati, vor 120 Tagen, 15 Stunden, 41 Minuten
Grasser
diego, vor 120 Tagen, 15 Stunden, 42 Minuten
grasser der beste finanzminister aller zeiten....wo dieser schönling auftaucht. ist die wirtschaftspolizei nicht weit ... ich muss gleich kotzen...
Zum Thema hast auch was?
echtoarg, vor 120 Tagen, 13 Stunden, 46 Minuten
Oder wars das schon?
Ein schwarzer Bürgermeister würde Wien schon gut tun.
derjackbauer, vor 120 Tagen, 16 Stunden, 19 Minuten
Dazu HC Strache als Integrationsstadtrat, damit Wien wieder den Wienern gehört.
Hahn & Co haben die ÖVP
karl50, vor 120 Tagen, 16 Stunden, 1 Minute
auf eine 15% Partei abgewirtschaftet. Da ist der Bürgermeister in weiter Ferne.
allen wiener oppositionsparteien
belgarion666, vor 120 Tagen, 15 Stunden, 35 Minuten
fehlen konzepte für die stadtentwicklung. das schwarze feigenblatt längerer ubahzeiten ist mir zuwenig. die grünen haben die alte position der schwarzen als ewige verhinderer und verzögerer übernommen. kaum ein großprojekt ohne grüne anrainerinitiative. von den blauen will ich gar nich erst anfangen. ich hab zwar strache einmal gewählt, aber damals nur, damit dem häupl jedes mal eine imfpung aufgeht, wenn er sein feixen im landtag sieht.
WIEN ist anders
erlauchterkaiser, vor 120 Tagen, 17 Stunden, 2 Minuten
wie man liest !
... stellt keinen Bürgermeisteranspruch
echtoarg, vor 120 Tagen, 17 Stunden, 24 Minuten
Wie war das mit den sauren Trauben?
Der Häupl
wrongplayer, vor 120 Tagen, 23 Stunden, 24 Minuten
(den ich übrigens nicht mag) kann sich doch nur solche erbärmlichen Figuren als Gegner wünschen:

Einen StraChe, der sich in peinlichem Größenwahn bereits als Bürgermeister sieht (glauben dem aufgrund seiner Zielgruppe vermutlich sogar ein paar Leute...),

und konträr dazu ein Hahn, der so gar nicht mit Häupl konkurrieren will.
Ist aber bei einem ungustiösen Totalversager (siehe CERN & eVoting) vermutlich auch besser so:
Da kann er nach dem erfolglosen Wahlkampf wenigstens nicht tiefer fallen...
tauceti, vor 120 Tagen, 23 Stunden, 15 Minuten
er kommt allerdings ziemlich in die Zwickmühle, sollte er nun doch gewählt werden. Aber wahrscheinlich zielt er genau darauf ab - oder?
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