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SO | 21.03.2010
Feuerwehreinsatz (Bild: MA68/Feuerwehr der Stadt Wien)
CHRONIK
Gasblase bei Bohrungen entdeckt
Bei Bohrungen für die U1-Verlängerung ist man Donnerstagabend in Wien-Favoriten auf eine unterirdische Gasblase gestoßen. Es bestand akute Explosionsgefahr. Die Feuerwehr arbeitete stundenlang, um das Bohrloch wieder zu sichern.
Brand konnte von Arbeitern gelöscht werden.
Loch konnte zuerst nicht geschlossen werden
Bei den Probebohrungen in Rothneusiedl sollte eigentlich der Bodenquerschnitt für den Bau der U1 geprüft werden. Stattdessen ist man auf ein Methangas-Feld in rund 38 Metern Tiefe gestoßen.

Das Gas strömte mit großem Druck nach oben. Als der Bohrkopf ausgezogen wurde, kam es zu einer Entflammung: Der Brand konnte vom Bohrtrupp gelöscht werden.

Es gelang den Arbeitern aber nicht das Loch wieder zu verschließen.
Feuerwehreinsatz (Bild: MA68/Feuerwehr der Stadt Wien)
Abdichtungsversuche schlugen anfangs fehl.
Stundenlanger Einsatz
Wegen Explosionsgefahr mussten die Favoritenstraße und die Straßenbahnlinie 67 in dem Bereich gesperrt werden. Die Wiener Feuerwehr hatte dann bis in den frühen Morgen gearbeitet, um weiteren Gasaustritt zu verhindern.

Mehrmals wurde durch den Gasdruck jenes Material, das das Loch verstopfen sollte, wieder herausgeschleudert. Nach rund acht Stunden brachten die Einsatzkräfte eine acht Meter hohe Rohrleitung an, durch die das Gas noch am Freitag in die Luft abgeleitet wurde. Erst wenn der Druck sinkt, soll das Rohr verschlossen werden.

Eine Risiko für die Bevölkerung in Wien-Favoriten wurde ausgeschlossen. Zu Evakuierungen von Gebäuden kam es nicht.
Vorkommen "nicht ungewöhnlich"
Laut Kurt Wurscher von der MA 29 war der Gasdruck Freitagmittag noch zu groß für eine Abdichtung. Die provisorische Ableitung könnte noch das ganze Wochenende im Einsatz bleiben, meinte er.

Wie groß die unterirdische Gasblase sei, sollen weitere Bohrungen ab kommender Woche zeigen. Das Vorkommen von hohen Methangas-Konzentrationen stelle man bei Bauarbeiten immer wieder fest, so Wurscher. "Es kann vorkommen, ist aber kein Standardfall."

Im Bereich der Favoritenstraße befinde sich die geologische Zone aus der die Thermen Oberlaa und Baden ihre heißen Quellen beziehen würden. Es sei daher nicht ungewöhnlich und möglich, dass aus der Tiefe durchgesickertes Gas sich unter eine undurchlässigen Gesteinsschicht gesammelt habe, so Wurscher.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Wie sieht es mit einen Gaskraftwerk aus ?
jugend, vor 141 Tagen, 12 Stunden, 21 Minuten
unangenhem wirds nur
oder, vor 141 Tagen, 18 Stunden, 26 Minuten
wenn sich das methangas seinen weg in keller und häuser darüber bahnt und dort dann explodiert. da wären schon vorsichtsmassnahmen sinnvoll um das gas abzuleiten bevor es sich in kellern ansammelt. amderseits - wenn bis jetzt nix passiert ist und die wieder zum budedeln aufhören müsste auch wieder ruhe sein. könnte ja auch sein das sich der krempel in den ubahn schächten sammelt und dann beim durchfahren der ubahn durch funkenflug von den rädern explodiert.
Funkenflug von den Rädern
c1x111, vor 141 Tagen, 15 Stunden, 31 Minuten
kommt fast nie vor. Die U-Bahn fährt aber mit Strom; Funkenbildung an den Stromabnehmern ist relativ häufig!
Gratisgas für die Gemeinde Wien?
biancojohann, vor 141 Tagen, 19 Stunden, 40 Minuten
Die Förderungsrechte sind schon längst an Investoren konzessioniert
hooppallaa, vor 141 Tagen, 19 Stunden, 37 Minuten
ganz sicher an russische !
beobachter3, vor 141 Tagen, 16 Stunden, 58 Minuten
verwirrt2, vor 141 Tagen, 20 Stunden, 26 Minuten
hab erdgas im garten obs stürmt oder schneit...........
die werden halt eine erdgasleitung angebohrt haben.
ja und
christoffel, vor 141 Tagen, 20 Stunden, 31 Minuten
woher kommt das gas?
Aus dem Erdreich
mc1lly, vor 141 Tagen, 20 Stunden, 2 Minuten
tischtennistischbeintisch, vor 141 Tagen, 19 Stunden, 29 Minuten
sind konservierte dino-furze
verfaulte Fischleichen, 20 millionen Jahre alt.
bildschnitzer, vor 141 Tagen, 19 Stunden, 9 Minuten
Das mit den Dinofurzen ist gut.
Ist jedenfalls steinalte Faulschlammausdünstung.
""sind konservierte dino-furze""
alasdairc, vor 141 Tagen, 18 Stunden, 8 Minuten
Suuuper:))
Wär zu schade zum "einfach abfackeln"
bildschnitzer, vor 141 Tagen, 20 Stunden, 43 Minuten
Netzstrom daraus machen.---Hat nicht die Feuerwehr noch ein "Zweistoffbetriebsaggregat" aus dem Krieg? Beim ersten Donauinselfest ist so eine "Lokomotive" hinter der Band unter der Brücke gelaufen. Und ein alter Mann hat stolz erklärt, "Das läuft mit Diesel, Benzin, Nitroverdünnung, Benzol, Stadtgas, Erdgas und Holzgas, und kann eine ganze Strassenbahnlinie treiben"
Hat Feuerwehr, Stadtwerke, oder Bundesheer irgendein verwendbares mobiles Gerät? Strom aus der Gasblase machen.
So einfach gehts leider auch wieder nicht...
cipher23, vor 141 Tagen, 20 Stunden, 37 Minuten
Der Strom muss dann ja auch irgendwie zu den Verbrauchern.. Sprich er muss ins Netz gespeist werden.

Das erfordert wieder Nebenanlagen und duerfte sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht lohnen.

Besser das Gas einpacken und zur OMV bringen ;-)
ist auf der
d3sign, vor 141 Tagen, 20 Stunden, 30 Minuten
favoritenstraße nicht eh so ein umspannwerk oder so was?
Die E-Werke haben Noteinspeisungspunkte.
bildschnitzer, vor 141 Tagen, 19 Stunden, 11 Minuten
Es ging 1944 so einfach, und wird heute noch einfacher gehen.
http://tinyurl.com/yknb48y
http://tinyurl.com/yh5pkkc
http://tinyurl.com/yjwhjnl
jaja, der
d3sign, vor 141 Tagen, 20 Stunden, 52 Minuten
explosive favoritner untergrund
Gas im Untergrund
c1x111, vor 141 Tagen, 15 Stunden, 29 Minuten
ist nicht explosiv. Methangas ist zündfähig in einer Mischung zw. 4 und 35 % mit Luft, jedoch handelt es sich hier um Erdgas, das normalerweise nur zu ca. 50 % aus Methan besteht. Der Rest sind Kohlendioxid und Wasserdampf (auch Fäulnisprodukte).
Entschuldigung dass ich...
freiwilligefeuerwehr, vor 141 Tagen, 12 Stunden, 29 Minuten
... dich korrigiere, aber Methan ist an der Luft Zündfähig zwischen 5- 15 Volumsprozent (Plusminus 1 %).

Ach ja, und Erdgas besteht aus zumindestens 80% Methan und der Rest besteht hauptsächlich aus anderen Kohlenwasserstoffprodukten (auch CO2)und, wie du richtig geschrieben hast, auch aus Wasserdampf!

Im Untergrund ist es wahrlich nicht explosiv, aber bei etwaigen Austritten sehr wohl!

mfg
Nabucco
valkure, vor 141 Tagen, 21 Stunden, 20 Minuten
wird jetzt "abgeblasen", Gazprom nach Russland geschickt .. die erste ORDER des Burgamastas :)!
und rund um das
d3sign, vor 141 Tagen, 20 Stunden, 53 Minuten
gebiet werden rebstöcke gesetzt? ;)
Fasszinierend ist die Schnelligkeit, mit der der Wiener ORF diese...
gscheitbär06, vor 141 Tagen, 21 Stunden, 30 Minuten
...Meldung gebracht hat
Nichtraunzerzone
spinat, vor 141 Tagen, 18 Stunden, 49 Minuten
Auch wenn Kritik oft einfacher ist, positives Handeln und Wortmeldungen sind das was uns Weiterbringen.
@spinat
madmarty77, vor 141 Tagen, 16 Stunden, 31 Minuten
Positiv: Die ersten fünf Wörter deines Postings enthalten weder Grammatik- noch Rechtschreibfehler! ^^

Inhaltlich hast du Recht.
In der Gegend um Oberlaa
rohestoerung, vor 141 Tagen, 21 Stunden, 31 Minuten
wurde in den 1960ern sogar ganz regulär Erdgas gefördert. Das nach einigen Jahren erschöpfte Vorkommen lag nur etwa 300 m tief, also relativ seicht.
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