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SA | 20.03.2010
Zwei Polizisten bei der abgeriegelten Hofburg, ein Passant vor der Absperrung
Konferenzen
Sicherheitsaufgebot für EU-Präsidentschaft
Mit Jahresbeginn hat Österreich die EU-Präsidentschaft übernommen. In 180 Konferenzen werden im nächsten halben Jahr Spitzenpolitiker in Wien über die Politik und Zukunft der EU beraten. Sicherheit wird daher groß geschrieben.
Die Hofburg wird wieder zur Hochsicherheitszone.
Bis zu 1.500 Beamte zusätzlich
Internationale Gipfeltreffen gehen in Wien über die Bühne, so etwa im Juni zwischen der EU und den USA. Angesichts der Terroranschläge der vergangenen Jahre und Monate hat man deshalb in Wien besonders vorgesorgt.

So werden bis zu 1.500 zusätzliche Beamte bei EU-Ministertreffen eingesetzt, die Sicherheitsmaßnahmen auf dem Flughafen Wien-Schwechat verstärkt und Terroreinsatzpläne für jedes Bundesland bis ins kleinste Detail durchgeplant.
"Gut gewappnet"
Wien sei für ersten Treffen im Rahmen der Eu-Präsidentschaft gut gewappnet, sagte Josef Binder vom Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorbekämpfung.

Man sei "zumindest für die Jänner-Veranstaltungen so gut vorbereitet, dass die Veranstaltungen auch schon morgen stattfinden könnten".
Nur vereinzelt soll es Straßensperren geben.
Innenstadt soll frei zugänglich bleiben
Die Hofburg und die Hotels werden für die hochrangigen Gäste in Hochsicherheitszonen verwandelt.

Die Innenstadt soll aber auch während der Eu-Präsidentschaft für alle Wiener frei zugänglich bleiben. Straßensperren werde es nur vereinzelt geben, so Binder.

Auch für den Ernstfall ist geprobt worden. Schon im November hat eine groß angelegte Terrorübung in Schwechat und Wien stattgefunden.
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