Überschwemmungen in der Steiermark bei Krieglach am Alpl
APA/BFVMZ
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Chronik

Hochwasser-Voralarm und Straßensperren

Starke Regenfälle haben in der Nacht auf Dienstag zu Vermurungen und Verkehrsbehinderungen in großen Teilen Österreichs geführt. In Steyr (Oberösterreich) wurde der Hochwasser-Voralarm ausgelöst.

Der Pegelstand der Enns erreichte in den frühen Morgenstunden knapp fünf Meter, wie Ö3 berichtete. Die Abfahrten zur Enns wurden gesperrt, Anrainer sollten ihre am Ennskai geparkten Fahrzeuge wegfahren. Vor allem im Raum Steyr und auch im südlichen Innviertel hatte es die größten Regenmengen in den vergangenen 24 Stunden gegeben.

In Steyr fielen rund 70 Liter Regen pro Quadratmeter. Im südlichen Innviertel waren es zwischen 40 und 65 Liter. In Schärding wurde der mobile Hochwasserschutz an der Innlände aufgebaut – mehr dazu in ooe.ORF.at.

Straßen- und Bahnsperren in Kärnten

In Kärnten ist laut Ö3 die Bahnstrecke zwischen Feldkirchen und Villach nach Murenabgängen und Hangrutschungen an mehreren Stellen unterbrochen. Die Kärntner Feuerwehren rückten in der Nacht landesweit mehr als 200-mal aus. Laut Polizei ist die L32 in Zlan (Bezirk Villach-Land) auf einer Länge von etwa zehn Metern vermurt.

Aufgrund der heftigen Gewitter kam es auch im Oberen Gurktal entlang der L64 und im Ortsgebiet Deutsch-Griffen zu mehren Murenabgängen und Überschwemmungen. Blitzschläge beschädigte zwei Gebäude – mehr dazu in kaernten.ORF.at.

Heftige Unwetter auch in der Steiermark

Auch in der Steiermark gingen Montagabend heftige Unwetter nieder und führten zu Dutzenden Einsätzen. Besonders gefordert war die Feuerwehr im Bezirk Voitsberg. Keller mussten ausgepumpt werden, hochwassergefährdete Gebäude wurden mit Sandsäcken gesichert. Die Einsatzkäfte bleiben in Alarmbereitschaft – mehr dazu in steiermark.ORF.at.

Feuerwehren in Salzburg im Dauereinsatz

In Salzburg sind laut Ö3 vor allem im Lungau, Pongau und Pinzgau die Feuerwehren im Dauereinsatz. In den vergangenen 24 Stunden fielen bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Oberpinzgau errichteten Freiwillige Feuerwehren mobilen Hochwasserschutz. Muren, ausufernde Bäche und überschwemmte Straßen sorgten auch hier für Verkehrsbehinderungen. Insgesamt rückten bisher rund 500 Einsatzkräfte knapp 90-mal aus. Die Lage bleibt angespannt – mehr dazu in salzburg.ORF.at.

Überflutungen in Vorarlberg

In Vorarlberg gab es vor allem in Dornbirn und Feldkirch zahlreiche überflutete Keller und Tiefgaragen. Die Regenfälle fielen nach Angaben der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle aber weniger heftig aus als befürchtet. In Dornbirn ist die Furt über die Ach gesperrt. Auf der Straße ins Gütle müssen mehrere Bäume und Steine von der Fahrbahn geräumt werden – mehr dazu in vorarlberg.ORF.at.