WC als Ort der Entspannung

Den eigentlichen Bestimmungszweck eines WCs kennen alle. Doch neben seiner profanen Bestimmung wissen die Österreicher ihr WC durchaus als Ort der Ruhe und Entspannung zu würdigen, wie eine aktuelle Umfrage eines Klopapierherstellers zeigt.

71 Prozent halten sich auf der Toilette nur so lange auf, wie sie „müssen“. Frauen (80 Prozent) sind hier deutlich pragmatischer als die auf Unterhaltung erpichten Männer (60 Prozent). 15 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich) sehen ihr WC als einen Ort zum Entspannen, sieben als einen der Inspiration und 17 Prozent zum Nachdenken.

Was aufs Klo mitgenommen wird

Während Männer das kreative Potenzial des stillen Örtchens viel mehr zu würdigen wissen als Frauen, waren sich beide Geschlechter mit vier bzw. drei Prozent beinahe einig, wenn es darum geht, während einer längeren Sitzung Termine und Gespräche zu planen oder gar Vokabeln zu lernen. Dementsprechend gehen zwar 60 Prozent der Frauen, aber nur 43 Prozent der Männer mit leeren Händen aufs Klo.

Toilette, Laptop und Zeitung

Fotolia/Irina Fischer

Geschlechtsneutral nehmen 41 Prozent gerne eine Zeitung oder Zeitschrift mit, zwölf Prozent ein Buch und immerhin drei Prozent Laptop oder Tablet-PC. Ein Fünftel der Befragten ist dank Handy auch in intimen Momenten jederzeit erreichbar.

Frauen legen Wert auf Ausstattung

Was die Ausstattung betrifft, erweisen sich die Frauen als Ästheten: Sie legen zu mehr als einem Drittel auf eine farbliche Abstimmung wert, wünschen sich zu zwei Dritteln flauschige Handtücher und weiches Klopapier sowie zu 85 Prozent einen angenehmen Duft. Dafür wünschen sich 15 Prozent der Männer ein Radio oder zumindest Literatur.

Waschkultur von früher bis heute

Im Wiener Hofmobiliendepot ist zurzeit die Ausstellung „Intime Zeugen. Vom Waschtisch zum Badezimmer“ zu sehen. Spezielle Hygienemöbel lassen dabei tief in die Körperkultur Europas vom 18. bis ins 20. Jahrhundert blicken - mehr dazu in wien.ORF.at.