Über 400.000 bei „Langer Nacht der Museen“

Zum bereits zwölften Mal fand am Samstag die „ORF-Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich sowie in Liechtenstein statt. Rund 411.200 Besucher konnten in diesem Jahr bei Österreichs größtem Kulturevent begrüßt werden.

In der Zeit von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh präsentierten rund 660 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen unter dem Motto „Kultur leicht gemacht - Ein Ticket, 660 Museen“ ihre Sammlungen. Mit dem heuer fortgesetzten Erfolg konnten seit der ersten „Langen Nacht“ im Jahr 2000 insgesamt 3,8 Millionen Besuche verzeichnet werden.

Wien führt „Hitparade“ an

Die meisten Besucherinnen und Besucher begrüßte erwartungsgemäß die Bundeshauptstadt (191.600 Besuche), gefolgt von Salzburg (41.350 Besuche) und Kärnten (40.800 Besuche). Bestbesuchtes Haus war in diesem Jahr das Naturhistorische Museum Wien (10.446 Besuche) - mehr dazu in wien.ORF.at und in kaernten.ORF.at. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz verlieh seiner Freude über den Zuspruch zur „kulturellen Entdeckungsreise“ in einer Aussendung Ausdruck.

Die milden Temperaturen ließen die „Lange Nacht“ heuer zudem wirklich lang werden. In Tirol etwa machte sich das in vermehrtem Zustrom zu den Freilichtmuseen bemerkbar. Bedenken in der Steiermark, dass gerade das schöne Wetter nachteilige Auswirkungen auf das Publikumsinteresse haben könnten, haben sich umgekehrt nicht bewahrheitet - mehr dazu in tirol.ORF.at und steiermark.ORF.at.

Großes Rampenlicht für kleine Museen

Wie immer stellte die „Lange Nacht“ auch eine Gelegenheit für die kleineren Museen dar, sich im Rampenlicht zu positionieren. In Vorarlberg überrundeten die lokalen Museen in Summe locker die Attraktionen in der Hauptstadt, in Niederösterreich war das Nostalgiemuseum in Eggenburg überhaupt der Publikumsspitzenreiter des ganzen Landes - mehr dazu in vorarlberg.ORF.at und noe.ORF.at.

Die Museen in den Landeshauptstädten versuchten wiederum, mit Sonderprogrammen zu punkten. Im Burgenland wurde etwa der Esterhazy´sche Weinkeller in Eisenstadt nur für Kinder geöffnet. Der Museumsnachwuchs erfuhr allerhand über Geschichte und Produktion des Weines - mehr dazu in burgenland.ORF.at.