Mehr Babys im ersten Halbjahr 2016

In Österreich wurden im ersten Halbjahr 2016 laut vorläufigen Zahlen 42.341 Neugeborene registriert, um 2,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Das gab die Statistik Austria am Freitag bekannt.

Die markantesten Steigerungen gab es diesen Zahlen zufolge in Oberösterreich (plus 6,6 Prozent) sowie in Niederösterreich und Vorarlberg (plus 4,9 Prozent). Abweichend vom positiven Trend auf Bundesebene wurden in Tirol (minus 1,8 Prozent) und in der Steiermark (minus 3,3 Prozent) weniger Babys geboren als im Vergleichszeitraum 2015 - mehr dazu in Steiermark bei Babyzahlen im Gegentrend. Im Burgenland fiel die Geburtenbilanz negativ aus. Es gab 486 Sterbefälle mehr als Geburten - mehr dazu in Weniger Babys im Burgenland.

Grafik zu den Geburten im ersten Halbjahr 2016

APA/ORF.at

Zugleich wurden von Jänner bis Juni 2016 österreichweit 40.044 Sterbefälle verzeichnet, um 7,9 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2015. Die vorläufige Geburtenbilanz fiel mit einem Plus von 2.297 positiv aus. Die Säuglingssterberate betrug drei Promille.

Eheschließungen leicht rückgängig

Etwas kleiner wurde die Zahl der Eheschließungen. 19.759 Ehen und 218 eingetragene Partnerschaften wurden begründet. Bei den Eheschließungen gab es einen Rückgang von 2,2 Prozent, bei den Begründungen eingetragener Partnerschaften einen Anstieg um 35,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2015.

Abweichend vom Trend auf Bundesebene wurden von Jänner bis Juni 2016 in Salzburg (plus 2,9 Prozent), in Wien (plus 2,1 Prozent) und in Tirol (plus 1,5 Prozent) jeweils mehr standesamtliche Trauungen als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres gemeldet. Relativ markante Rückgänge gab es in Oberösterreich (minus 6,4 Prozent), Niederösterreich (minus 5,5 Prozent) und der Steiermark (minus 5,4 Prozent). In Vorarlberg wurden um 0,4 Prozent weniger Ehen geschlossen - mehr dazu in Weniger Eheschließungen in Vorarlberg.

Verpartnerung boomt in OÖ und Sbg.

Bei den Begründungen eingetragener Partnerschaften wurden nur in der Steiermark (minus 9,1 Prozent) weniger als im ersten Halbjahr 2015 registriert. Zuwächse um rund zwei Drittel gab es in Oberösterreich und in Salzburg.

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